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Samstag, 30. Mai 2009 Es ist geschafft! Dem TSV Bachrain ist der Durchmarsch von der A-Liga in die Gruppenliga (früher: Bezirksoberliga) gelungen und damit der größte Erfolg seit über 40 Jahren. Unser Dank gilt der Mannschaft mit ihrem Trainer Oliver Starke, den Vereinsverantwortlichen und den Fans, die unsere Jungs treu begleitet und unterstützt haben.
Eigentlich war vor dem Spiel schon alles klar, aber man weiß ja, wie solche vermeintlich sicheren Sachen doch noch tragisch enden können, auch wenn das Saisonabschlussspiel heute gegen einen Absteiger absolviert werden musste. Also zeigten unsere Jungs von Anfang an volle Konzentration und keinen Anflug von Überheblichkeit, zumal Vollmerz bereits in der 4. Minute nur knapp am Bachrainer Tor vorbeischoss. Erst am Ende des Spiels war klar, dass diese Chance ein Vorstoß von insgesamt etwa drei oder vier in den Bachrainer Strafraum während des gesamten Spiels war. Vollmerz agierte fast furchtsam und verlor den Ball im Aufbauspiel meist schon im Mittelfeld, wo aber unsere Jungs bereits intensiv zur Sache gingen und ein ums andere Mal den Ball eroberten. Sasche Henkel hätte in der 7. Minute fast sein Tor aus Hosenfeld wiederholt, als er einen Ball abblockte und direkt auf den Torwart zulief, aber das Tor knapp verfehlte. Der Bachrainer Angriff rollte kontinuierlich und sehr geordnet, wobei Katzer und Neuhäußer nur knapp scheiterten. So dauerte es bis zu 19. Minute, als Robby Neuhäußer den Ball mit dem Fuß (!) ins rechte obere Eck versenkte. Nur drei Minuten später hätte der nächste Treffer fallen müssen, als Schaub und Henkel scheiterten. Wenn es an diesem Spiel überhaupt etwas zu bemängeln gab, so war das die Trefferausbeute aus hochkarätigen Chancen auch noch in der zweiten Halbzeit. Michael Schaub erzielte mit dem Kopf nach einer butterweichen Flanke von Katzer das 2:0 (36.). Drei Minuten später hätte Tobias Gerigk erhöhen können, scheiterte aber am gegnerischen Torwart. Doch in der 41. Minute kam auch er zu seinem Treffer, als Robby Neuhäußer den Ball an der Auslinie noch erkämpfte, in die Mitte gab, wo Schaub verpasste, aber Gerigk sicher verwandelte. Diese Szene war typisch für den Bachrainer Einsatzwillen: Kein Ball wurde verloren gegeben, die Konzentration hoch gehalten. Nach dem Wechsel hätte der Torreigen sofort weiter gehen können, als Katzer vor dem gegnerischen Strafraum den Ball beim Gegner ablief, in die Mitte spielte, wo Schaub frei stehend aus 10 m am Torwart scheiterte (46.). Die Bachrainer Mannschaft wurde aus dem Mittelfeld immer wieder nach vorne getrieben, wo vor allem auch Marius Link, der heute auch verbal mehr als sonst die Regie übernahm, die Bälle verteilte, wodurch unsere schnellen Außen, Henkel und Katzer, immer wieder geschickt wurden. Es dauerte noch bis zur 60. Minute, als Tobias Gerigk das 4:0 schön herausspielte: Der 100. Treffer unserer Mannschaft in dieser Saison! Unsere Abwehr war heute kaum gefordert und stand um Peter Sprycha und Alexander Gerigk in der Innenverteidigung sicher, die beiden Außenverteidiger Kleinod und Narin (ab 64. Wagner) konnten sich auch immer wieder offensiv einbringen. Nachdem in der 73. Minute das Geburtstagskind Andreas Barthel für Tobias Gerigk gekommen war, wechselte der Trainer als schöne Geste noch den Langzeitverletzten (Schien- und Wadenbeinbruch im Hinspiel in Kressenbach) Julian Fuchs ein, der in der 86. Minute auch noch den Treffer zum Endstand erzielen konnte. Robby Neuhäußer versuchte zwar noch verzweifelt, seinen zweiten Treffer zu landen, doch dafür hätte wahrscheinlich auch eine Nachspielzeit von einer halben Stunde nicht mehr ausgereicht. Eine Saison ist zu Ende, in der die Mannschaft alle Erwartungen übertroffen hat. Diese Mannschaft hat gezeigt, dass ihr das Fußballspielen Spaß macht, so dass auch der Funken auf die Fans übergesprungen ist, was besonders auch an der großen Bachrainer Fangemeinde bei Auswärtsspielen abzulesen war. Wir freuen uns auf die Gruppenliga mit interessanten Derbys (Künzell...) und Schiedsricherassistenten für Klarheit bei den Abseitsentscheidungen. Mit gezielten, maßvollen Verstärkungen, die auch menschlich in die Mannschaft passen, brauchen wir vor den neuen Gegnern keine Angst zu haben. (B.K.) |