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TSV Lengers - TSV Bachrain 0:2 (0:1)

Samstag, 10. Oktober 2009

Unsere Bachrainer Mannschaft hat heute drei sicher erkämpfte Auswärtspunkte geholt und dabei den Gegner sicher beherrscht.

Von Beginn an spielten unsere Jungs munter nach vorne, obwohl der vorangegangene Dauerregen den Boden schwer und tief gemacht hatte. Technische Feinheiten blieben auf der Strecke, obwohl sie von unseren Spielern immer wieder mal versucht wurden. Die meiste Zeit des Spiels in der ersten Halbzeit sah man unsere Mannschaft in der Hälfte des Gegners. Wenn die Mannschaft von Lengers mal den Ball hatte, machten wir bereits an der Mittellinie zu und ließen so kein Aufbauspiel des Gegners zu. So spielte Lengers oft quer, weil die Anspielstationen fehlten. Nach einigen Querpässen störten dann schon unsere Stürmer Mahr und T. Gerigk ebenso wie der wieder sehr lauf- und kampffreudige Marius Link und machten den Lengersern das Leben schwer. Trotzdem hätte Lengers in der 18. Minute in Führung gehen können, als bei einem Ball auf den langen Pfosten Petrakovic die Hand hob, aber nicht konsequent hin ging, wodurch Lengers aus 5 m zum Schuss kam, den Petrakovic reaktionsschnell parierte. Ein schneller Angriff über Marius Link bereitete den Führungstreffer vor, als er auf seinen Bruder zurückgab, der wiederum flankte. Diese Flanke flog an Gabriel Mahr vorbei, kam auf der anderen Seite zu Tobias Gerigk, der eine lange Flanke reinbrachte, die Oliver Starke mit einem gefühlvollen und gezielten Kopfball ins lange Eck verwandelte (25.). Bis zur Halbzeitpause spielten wir weiter nach vorn, erzielten aber kein weiteres Tor.

Nach der Pause zog Lengers etwas an und macht etwa 15 Minuten verstärkt Druck, wodurch wir etwas in die eigene Hälfte zurückgedrängt wurden. Danach gewannen unsere Jungs wieder Oberwasser, bei Lengers ließen die Kräfte nach, was zu häufigeren Fouls durch Lengers führte, weil die Spieler zu spät kamen oder sich nicht mehr anders zu helfen wussten. So musste der insgesamt sehr souveräne Schiedsrichter einzelne gelbe Karten zücken, die das Spiel wieder mäßigten. Während der ersten Phase des erneuten Bachrainer Ansturms traf Oliver Starke bei einem Freistoß leider nur den Pfosten (63.). Nur eine Minute später schickte Starke mit einem Heber Gabriel Mahr auf den Weg zum Tor, der Kopfball von Mahr konnte aber vom Torhüter noch knapp über das Tor gelenkt werden. In der 69. Minute verletzte sich Andreas Barthel, für ihn kam Christian Katzer, drei Minuten später kam Patrick Wagner für den abgekämpften Florentin Bub, der durch die Abwehrarbeit ebenso gebunden war wie sein Gegenüber Raphael Link, was die Impulse nach vorne etwas begrenzte. Lengers kam noch vereinzelt mit einzelnen Diagonalpässen nach vorne und hätte in der 71. Minute ausgleichen können, die Stürmer verpassten aber die scharfe Hereingabe. In der 77. Minute spielte sich Katzer durch die Abwehr und legte quer auf Raphael Link, der aber nicht einschießen konnte. Der nachfolgende Eckball sprang durch die Abwehr auf Marius Link, der - völlig überrascht - aus 4 m über das Tor schoss. In der 90. Minute sahen die wenigen angereisten Bachrainer Fans dann die Entscheidung, als Marius Link mit einem schnellen Vorstoß den Ball nach vorne trieb, auf Gabriel Mahr passte, der den Torwart austeigen ließ und an den Abwehrspielern vorbei quer auf Oliver Starke spielte, der sicher das 0:2 erzielte.

Insgesamt ein sicherer Sieg, der auf dem schweren Boden klug erspielt wurde. Man ließ durch ein konsequentes Zustellen kaum ein Aufbauspiel des Gegners zu. Es war zwar kein berauschendes Spiel, aber das wäre bei den Bodenverhältnisses auch nicht zu erwarten gewesen. Man hatte aber nach dem Führungstreffer auch nicht das Gefühl, dass die Führung gefährdet wäre. Drei wichtige Punkte am Kirmeswochenende, die helfen, uns in der oberen Tabellenhälfte zu etablieren. (B.K.)

 
TSV Bachrain - FSV Hohe Luft Hersfeld 2:0 (2:0)

Samstag, 3. Oktober 2009

In einem an Glanzpunkten armen Spiel kam unsere Mannschaft zu einem verdienten Sieg und hat sich jetzt auf den 7. Tabellenplatz vorgeschoben.

Die Bachrainer Fans, die heute bei gutem Herbstwetter zum Oktoberfest des TSV gekommen waren, konnten bereits in der 2. Minute jubeln. Nach einem Einwurf wurden einzelne Zweikämpfe im gegnerischen Strafraum gewonnen, Oliver Starke schloss die Situation, indem er den Ball über die Linie schob: 1:0! So konnte es nach dem Geschmack der Zuschauer weiter gehen. Bachrain machte auch weiter Druck, Hohe Luft Hersfeld kam aber vereinzelt gefährlich vor unser Tor, so dass wir in der 15. Minute auf der Linie retten mussten. Hersfeld war durch steile Bällle immer wieder gefährlich, unsere Viererkette leider nicht so sicher wie sonst. Doch schon eine Minute später wieder Torjubel auf Bachrainer Seite: Ein Schuss aus 20 m wurde im Strafraum gestoppt, landete bei Andreas Barthel, der sicher zum 2:0 verwandelte. Kurze Zeit später hatte Tobias Gerigk, der zu diesem Zeitpunkt durch ein Foul bereits etwas angeschlagen war, zum beruhigenden dritten Treffer ausgeholt, sein Schuss nach einem schönen Alleingang wurde jedoch vom gegnerischen Torwart noch aus dem Dreieck gefischt (22.). In der Folge kam es zu spannenden Momenten eigentlich nur noch durch einzelne Querschläger in der eigenen Abwehr, der Druck nach vorne ließ etwas nach. Zum Glück blieb der Gegentreffer aus. Hohe Luft Hersfeld zeichnete sich in der Folge, besonders auch in der zweiten Halbzeit durch eine oft übertriebene Härte aus, wobei auch Frust und mangelnde eigene Geschwindigkeit beitrugen.

Die zweite Halbzeit erinnerte viele Zuschauer, die in der vergangenen Woche in Rothemann waren, an die dortigen zweiten 45 Minuten. Unsere Mannschaft ließ sich unerklärlicherweise zurückfallen und spielte kaum noch geordnet nach vorne. Die Fans hatten den Eindruck, dass der Vorsprung über die Zeit gebracht werden sollte, eine Spielweise, die unserer Mannschaft sonst seit einigen Spielzeiten überhaupt nicht liegt. Die Stärken unserer Mannschaft liegen im schnellen Spiel nach vorne, besonders in der letzten Saison haben wir noch nach der 70. Minute noch einmal richtig aufgedreht. Dieses Spiel mit Direktpässen nach vorne blieb heute weitgehend aus, auch wenn Katzer nach seiner Hereinnahme für Tobias Gerigk noch einmal für etwas Schwung nach vorne sorgte und selber aus etwa 12 m leider nur den Torwart traf. Eine weitere Hereingabe von ihm konnte von Michael Schaub leider nicht verwertet werden. Besonders Marius Link bemühte sich mit Michael Schaub im Spiel nach vorne, aber die entscheidenden Pässe blieben aus oder wurden vom aggressiven Hersfelder Spiel unterbunden. So bleibt aus der zweiten Hälfte nur noch zu berichten, dass Henkel für Barthel (68.) und Brähler für Bub (88.) kamen. Ansonsten waren die Fans froh, dass keine Gegentreffer mehr fielen. Es wäre für die Zuschauer schön gewesen, wenn sich die Mannschaft noch etwas mehr nach vorne orientiert hätte und ihre Stärken im schnellen Angriffsspiel ausgespielt hätte.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass drei wichtige Punkte gewonnen wurden, so dass unsere Mannschaft nach zwei Aufstiegsjahren einen respektablen Platz in der vorderen Tabellenhälfte belegt. (B.K.)

 
TSV Rothemann - TSV Bachrain 1:1 (0:1)

Sonntag, 27. September 2009

Ein Punkt gewonnen, aber leider auch zwei Punkte verloren, denn heute waren drei Auswärtspunkte drin.

Unsere Mannschaft begann druckvoll, aber trotzdem hatte Rothemann in der 14. Minute eine Doppelchance, die von Petrakovic entschärft wurde. Insgesamt erwies sich unser Schlussmann als sicherer Rückhalt während der gesamten Partie. Lange Zeit neutralisierten sich beide Mannschaften im Mittelfeld. Andreas Barthel musste verletzungsbedingt bereits in der 12. Minute durch Katzer, der vorher bereits in der 2. Mannschaft gespielt hatte, ersetzt werden. Bachrain war in der ersten Halbzeit die etwas druckvollere Mannschaft, so dass der Kopfballtreffer zum 1:0 durch Oliver Starke nach einem Eckball voll verdient war (17.). Danach erhöhte Rothemann etwas den Druck, Petrakovic (21.) und Marius Link, der heute der lauffreudigste Spieler war, konnten aber reaktionsschnell klären. Danach gab es nur noch wenige Chancen, selten wurde der Strafraum von unseren Spielern durch Spielzüge erreicht, außerdem merkte man im Sturm, dass Gabriel Mahr, der neben Tobias Gerigk in der Spitze spielte, erkältungsbedingt geschwächt war. Schaub war eher hinter den Spitzen positioniert, riss aber nicht wie gewohnt die Lücken.

In der zweiten Halbzeit kam Sascha Henkel für Gabriel Mahr (55.) auf der linken Seite. Rothemann war sehr schwach, aber gleichzeitig ließen wir uns etwas zu sehr nach hinten fallen, was zum Teil auch der Wärme in der Herbstsonne geschuldet war. Florentin Bub, der in der ersten Halbzeit auch viel nach vorne gearbeitet hatte, ebenso wie sein Pendant auf der linken Seite, Raphael Link, musste seinem Lautpensum zunehmend Tribut zollen. Trotzdem hatte man nicht den Eindruck, dass Rothemann noch etwas Effektives leisten könnte. Der völlig ausgepumpte Christian Katzer musste nach einem Wadenkrampf ausgewechselt werden, für ihn kam Patrick Wagner (81.). Eine Minute später traf Rothemann die Latte und unsere Fans wollten die Uhr gerne nach vorne drehen. Ein Freistoß, der eigentlich in der Rothmanner Hälfte hätte ausgeführt werden müssen, wurde fast 10 m weiter vorne getreten, streifte den Kopf von Peter Sprycha, der vorher wie eine sichere Bank in der Abwehr stand, und landete leider in userem Tor (86.).

Leider wurde unsere Mannschaft durch das unglückliche Eigentor um zwei verdiente Punkte gebracht und muss mit einem Punkt nach Hause fahren, aber immerhin handelt es sich um einen Auswärtspunkt. Freuen wir uns auf das Heimspiel beim Oktoberfest des TSV am kommenden Samstag. (B.K)

 
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