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Sonntag, 19. April 2009 In einem einseitigen Spiel gegen die erschreckend schwache Spielgemeinschaft aus Herbstein und Lanzenhain kam unsere Mannschaft zu einem sicheren 0:4-Sieg. Bei herrlichem Fußballwetter starteten unsere Jungs gleich in Richtung des gegnerischen Tores, wo Wagners Schuss in der 4. Minute nur knapp über die Latte gelenkt werden konnte. Der nachfolgende Eckball fand seinen Weg zu Oliver Starke, der sicher zum 0:1 verwandelte. Knapp vier Minuten später trag Gerigk gegen eine völlig überforderte Abwehr aus spitzem Winkel zum 0:2. Danach drückte Bachrain zwar weiter, spielte schön in die Breite, Vogelsberg stand aber dicht vor dem eigenen Strafraum, wo dann noch kaum ein Durchkommen war. Mehrfach wurden auch schnelle Bachrainer Spielzüge vom Schiedsrichter wegen Abseitsposition abgepfiffen, wobei man aber den Eindruck hatte, dass der Schiedsrichter von der schnellen Spielweise unserer Mannschaft manchmal überfordert war. Ansonsten zeigte der Referee eine gute Leistung. Das weitere Anrennen wurde belohnt, als ein Freistoß an Gerigk vorbei auf dem Kopf von Christian Katzer ankam, der den Ball im rechten Dreieck unterbrachte (35.). Kurz vor dem Pausenpfiff hatte Starke noch die Möglichkeit auf 0:4 zu erhöhen, scheiterte aber aus 10 m am Torwart. Die zweite Halbzeit war ein Anrennen auf das gegnerische Tor, nur einzelne Befreiungsschläge fanden den Weg in unsere Hälfte. In der Regel verloren die Vogelsberger nach zwei bis drei Stationen wieder den Ball an unsere Jungs, die oft einen Schritt waren und auch viele Pässe vorausahnten. Die Vogelsberger hatten sich aufgegeben, was unsere Mannschaft dazu nutzte, um einen Gang zurückzuschalten. Trotzdem hatten wir immer wieder noch Chancen. Die größte vergab Sascha Henkel nur sehr knapp, als er eine Flanke von Tobias Gerigk volley nahm und in Wembleymanier die Unterkante der Latte traf, der Ball sprang aber wieder heraus (66.). Bachrain nutzte den Spielverlauf, um auch die Ersatzspieler einzubinden: Es kamen Narin für Kleinod (54.), der in der ersten Halbzeit die gelbe Karte gesehen hatte, Brähler für Katzer (69.) und Bohl für Starke (82.). Mario Brähler hatte auch noch eine Torchance, als er den Ball nach einem Freistoß nur kanpp über das Tor köpfte (83.). Der Endstand fiel nach der stärksten Szene von Marius Link, als er einen sehenswerten Alleingang mit einem Querpass zu Schaub krönte, der nur noch rutschend einschieben musste: 0:4 (85.). Danach folgten noch fast im Sekundentakt zwei "todsichere" Chancen von Peter Sprycha, die aber nur knapp zur Ecke bzw. auf der Linie geklärt werden konnten (87.). Ein sicherer, nie gefährdeter Sieg gegen einen Gegner, der selbst in der A-Liga seine Schwierigkeiten haben dürfte, was aber die Leistung unserer Mannschaft nicht schmälern darf, denn ohne entsprechenden Druck wäre Vogelsberg auch nicht so eingebrochen. (B.K.) |