Der TSV Bachrain wünscht allen Mitgliedern, Zuschauern, Fans und Gönnern frohe Osterfeiertage. Wir bedanken uns an dieser Stelle herzlich für die tolle Unterstützung in dieser bisher so großartigen Saison und freuen uns auf die noch verbleibenden Spiele.
Eine kleine Oster-Trikot-Inspiration gibts noch oben drauf - man darf gespannt sein auf unser nächstes Trikot ;)
TSV Bachrain - TSV Pilgerzell 4:1 (3:0)
Samstag, 11. April 2009
Im Derby gegen Pilgerzell kam es zu einem verdienten Heimsieg unserer Mannschaft, die einen sicheren Sieg einfahren konnte, obwohl über eine halbe Stunde mit einem Spieler weniger gespielt wurde.
Bei bestem Fußballwetter hatte Tobias Gerigk bereits in der 5. Minute eine gute Torchance, als er einen Freistoß aus etwa 20 m nur knapp über das Tor zirkelte. Die darauf folgende Angriffswelle des TSV Pilgerzell führte zu zwei gelben Karten für Patrick Wagner und Alexander Gerigk durch den sehr schwachen Schiedsrichter, der auch später noch bei einigen Pfiffen völlig danebenlag. Ein geblockter Befreiungsschlag durch Alexander Gerigk leitete die beste Chance für Pilgerzell in der ersten Halbzeit ein, als der Ball quer auf einen Pilgerzeller flog, der das Tor nur knapp verfehlte (7.). Alexander Gerigk bereitete das 1:0 für Bachrain vor, als er einen langen Ball in den gegnerischen Strafraum schlug, der aber nicht - wie alle dachten - auf seinen Bruder flog, sondern von Christian Katzer, der sich in den Strafraum geschlichen hatte, sicher zum 1:0 verwandelt wurde (11.). Ab jetzt ging das Spiel fast nur in Richtung Pilgerzeller Tor, wobei Tobias Gerigk noch mehrfach hätte erhöhen können, als er mit einem Kopfball nur den Pfosten traf (18.) oder aus 5 Metern am sehr guten Pilgerzeller Torwart Benjamin Borschel scheiterte (25.). Ein Doppelpass auf Michael Schaub führte in der 26. MInute zum 2:0. Im Gegenzug musste allerdings Daniel Kleinod, der zuvor auch die gelbe Karte gesehen hatte, noch gegen einen Pilgerzeller Angreifer rettend eingreifen. Ein langer Diagonalpass hebelte die Pilgerzeller Abwehr mal wieder komplett aus, so dass Michael Schaub ins lange Eck zum 3:0-Halbzeitstand einschieben konnte. Vor der Halbzeit kam es noch zu Verzögerungen als Marc Petrakovic zwei Mal hart angegangen wurde, so dass Rene Petter auch noch die gelbe Karte erhielt.
In der zweiten Halbzeit kam Narin für Kleinod auf der linken Seite in der Viererkette. Der einzige echte Schnitzer in unserer Abwehr führte zum 1:3, als Peter Sprycha einen Ball falsch einschätzte, ihn durchspringen ließ, so dass Rene Petter leichtes Spiel hatte, Petrakovic zu überwinden (49.). Nur zwei Minuten später fischte der Pilgerzeller Torwart Borschel den Schuss von Sascha Henkel noch aus dem Dreieck, ein Ball, den viele schon drin gesehen hatten. Als in der 55. Minute Patick Wagner wegen eines Allerweltfouls die gelb-rote Karte gesehen hatten, erwarteten die Zuschauer ein Aufbäumen der Pilgerzeller, was aber vollständig ausblieb. Katzer ging für Wagner zurück in die Viererkette, so dass auf dieser Seite die Spielimpulse etwas reduziert waren. Typisch für das Spiel war auch das Zustandekommen des 4:1, als Bachrain gedankenschnell einen Freistoß schnell ausführte, in der völlig verwirrten Pilgerzeller Abwehr Borschel den eigentlich lockeren Schuss nicht kontrollieren konnte, so dass Sascha Henkel nur noch in das leere Tor einschieben musste (65.). Pilgerzell blieb auch im weiteren Verlauf zu passiv. Bei Bachrain kamen noch Barthel für Henkel (72.) und Brähler für Schaub (74.), bevor es in der 80. Minute noch zu einem kuriosen Hundebiss an einem Pilgerzeller Spieler kam, der etwas über das Feld rutschte, wo sich ein Hund angegriffen fühlte und zubiss. Nach einer Behandlung musste er ausgewechselt werden, als das Spiel aber schon gelaufen war. Tobias Gerigk hätte nach einem langen Abschlag in der 88. Minute sogar noch erhöhen können, schoss aber knapp am Tor vorbei. Nach dem Spiel kam es noch zu Rangeleien durch einen Pilgerzeller Spieler, der schwache Schiedsrichter drehte sich aber nur um und ignorierte das Geschehen, ein Verhalten, das seine Leistung über die gesamten 90 Minuten nur noch vervollständigte.
Zusammenfassend kann man sagen, dass der Sieg voll verdient war, auch heute schienen die drei Punkte nie in Gefahr. Durch das gleichzeitige Unentschieden von Flieden sind wir bis auf einen Punkt an die Spitze herangerückt. Die Mannschaft würde sich über eine kräftige Unterstützung beim schweren Auswärtsspiel in Steinau am kommenden Freitag sehr freuen. (B.K.)
TSV Bachrain - TV Engelrod 2:0 (1:0)
Sonntag, 5. April 2009
Bei bestem Fußballwetter kamen unsere Jungs heute zu einem verdienten und zu keinem Zeitpunkt gefährdeten Heimsieg. Nach einer kurzen Aufwärmphase in den ersten Minuten spielte unsere Mannschaft sicher nach vorne und war fast das gesamte Spiel feldüberlegen, weil der Spielaufbau von Engelrod bereits in der gegnerischen Spielhälfte gestört und weitgehend unterbunden wurde, so dass die gefährlichen Stürmer Engelrods in der Spitze auf verlorenem Posten standen.
Die Bachrainer Abwehr stand heute fest in einer stabilen Viererkette, in der Alexander Gerigk und der überragende Peter Sprycha fast alle Spielzüge unterbinden konnten. Die beiden Außenseiten wurden abgesichert durch Patrick Wagner und Daniel Kleinod, die sich beide auch immer wieder in das Aufbauspiel einbringen konnten. Die wenigen verbleibenden kritischen Situationen im Strafraum wurden dann vom zuverlässigen Keeper Petrakovic entschärft, der aber nur wenig gefordert wurde, dann aber zur Stelle war. Im zentralen Mittelfeld trieb besonders Robby Neuhäußer die Mannschaft immer wieder nach vorne, wobei in der ersten Halbzeit viele Aktionen über die linke Seite (Sascha Henkel) und in der zweiten Hälfte über die rechte Seite (Christian Katzer) liefen. Die erste Halbzeit enthielt viele Chancen für die Bachrainer Mannschaft, um frühzeitig in Führung zu gehen, aber Neuhäußer, Barthel und Katzer scheiterten entweder nur knapp oder am Torwart. Zu einer typischen Szene kam es in der 26. Minute als Katzer am gegnerischen Strafraum einen Befreiungschlag blockierte und der Ball zu Schaub kam, der von der Strafraumgrenze am Torwart scheiterte. Dies zeigte die Aggressivität unserer Mannschaft, die immer bemüht war, den Ball schon in der Hälfte des Gegners zurück zu erobern. Der Druck wurde belohnt, als ein Eckball am langen Pfosten den Kopf von Robby Neuhäußer fand, der unhaltbar einköpfte. Nur wenige Minuten später (36.) hätte Barthel erhöhen können, traf aber den Ball nicht, der von Schaub an der Auslinie erkämpft worden war. Barthel musste dann wegen muskulärer Probleme in Oberschenkel durch Nain ersetzt werden (44.). Der Beginn der zweiten Halbzeit brachte neuen Druck über die rechte Seite, wo Christian Katzer den Ball unermüdlich nach vorne trieb und immer wieder schöne Flanken schlug, die aber nicht verwertet wurden. In der 56. Minute brachte der fleißige und immer bewegliche Michael Schaub den Ball schnell und in blindem Verständnis lang auf die rechte Seite in den freien Raum, wo Katzer bis zur Auslinie durchging und dann den Ball wieder scharf in die Mitte brachte, wo Michael Schaub bereit stand, um den Ball durch die Beine des gegnerischen Torwarts zum verdienten 2:0 einzuschieben. In der Folge war Engelrod nur noch um Schadensbegrenzung bemüht (immer die sechs Gegentore aus dem Hinspiel vor Augen) und zog sich fast vollständig in die eigene Hälfte zurück. Die wenigen Vorstoßversuche wurden sofort unterbunden. In der 71. Minute kam Alexander Roth für den völlig ausgepumpten Michael Schaub und zeigte trotz des vorangegangenen Spieleinsatzes in der zweiten Mannschaft noch einige gute Szenen. Später wurde Jan Bohl noch für Marius Link eingewechselt, nachdem Robby Neuhäußer noch einen Pfostentreffer markiert hatte.
Die Bachrainer gingen über das ganze Spiel ein hohes Tempo, das Engelrod in den letzten 30 Minuten nicht mehr mithalten konnte. Ein verdienter und sicher erarbeiteter Sieg, der wieder gezeigt hat, dass unsere Mannschaft aus einer sicheren Abwehr heraus am stärksten ist, wenn schnell nach vorne kombiniert wird, indem bei gutem Mannschaftsverständnis der freie Raum durch die schnellen Spieler genutzt wird. Der heutige Sieg ist umso höher zu bewerten, weil Bachrain ohne etatmäßigen Stürmer angetreten ist. Das Bachrainer Spiel lebt aber von der Gefährlichkeit der gesamten Mannschaft, so dass wir im Idealfall nicht auszurechnen sind. (B.K.)