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TSV Bachrain - TV Neuhof 7:1 (5:1)

Sonntag, 28. Sept. 2008

In einem Spiel auf ein Tor kamen unsere Bachrainer Jungs zu einem verdienten und nie gefährdeten Sieg über den TV Neuhof, der in Anbetracht der gezeigten Leistung zu Recht in der unteren Tabellenhälfte steht.
Da der Schiedsrichter bereits kurz vor 15 Uhr angepfiffen hatte, verpassten die Zuschauer, die etwas zu spät kamen, das 1:0 für den TSV, als ein Einwurf von Starke mit dem Kopf verlängert wurde und Link fast unbedrängt das 1:0 erzielen konnte (4.). Etwas später konnte Sprycha eine Flanke vom auch nach vorne sehr aktiven Patrick Wagner nicht verwerten, dies übernahm dafür sein neben ihm stehender Trainer, der aus kurzer Entfernung zum 2:0 einschoss (12.). Nur eine Minute später fiel bereits das 3:0, als Tobias Gerigk ein Zuspiel von Starke aus der Luft direkt in rechte obere Eck verwandelte. Fast wäre in der 16. Minute bereits das 4:0 gefallen, als der Schuss von Starke nach einem sehenswerten Alleingang vom guten Neuhöfer Torhüter abgewehrt werden konnte. So mussten die Zuschauer bis zu 27. Minute warten, bis das 4:0 fiel. Patrick Wagner verwandelte einen Freistoß von halb rechts direkt an Mauer und Torwart vorbei, als alle mit einer Flanke gerechnet hatten. Als kleinen Schönheitsfehler kann man noch den Gegentreffer sehen, der nach einem  Freistoß von der Mittellinie per Kopfball fiel (36.). Bachrain ließ mit dem Druck nicht nach, Neuhof stand nur noch hinten drin und kam kaum in die Bachrainer Hälfte. Noch kurz vor der Pause verwandelte Tobias Gerigk mit einem sehenswerten Freistoß aus etwa 25 m direkt über den Innenpfosten ins rechte obere Eck, der Torwart, eigentlich Neuhofs bester Mann, war ohne Chance.
In der zweiten Halbzeit kam Barthel für Sprycha und fügte sich schnell ins Spiel ein. Ein Freistoß von ihm in der 54. Minute erreichte den Kopf von Michael Schaub, der Torwart konnte aber noch zur Ecke abwehren. Der danach folgende Eckball kam auf den langen Pfosten, wo Schaub jetzt mit dem Kopf sein Tor noch erzielen konnte. Die Bachrainer nahmen etwas Druck aus dem Spiel, aber trotzdem konnte Neuhof die Bachrainer Zurückhaltung nicht nutzen, dafür waren sie zu harmlos und Bachrain gab auch zu keinem Zeitpunkt die Regie des Spiels aus der Hand. Lachnit kam noch für Wagner (66.) und Brähler für Tobias Gerigk (79.), einzelne nicht ganz zwingende Torchancen wurden noch vom Neuhöfer Torhüter vereitelt. Etwa sieben Minuten vor Schluss wurde ein Elfmeter an Narin nicht gegeben, aber die Zuschauer konnten noch einmal jubeln, als Marius Link einen an Schaub verursachten Foulelfmeter sicher verwandelte (90+2.).
Alles in allem ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg, zu dem alle in der Mannschaft mit einer konzentrierten und sicheren Leistung beigetragen haben. Im Vergleich zu den ähnlich spielenden Herolzern vom vergangenen Wochenende war dieses Mal die Laufbereitschaft in Mittelfeld und Sturm bei uns deutlich besser. Wir freuen uns auf das Spiel am kommenden Sonntag in Hattenhof, wo ein Gegner von voraussichtlich anderem Kaliber wartet. (B.K.)

 
SV Herolz - TSV Bachrain 0:1 (0:0)

Sonntag, 21. Sept. 2008

Am Ende eines eigentlich typischen 0:0-Spiels entführten wir trotzdem noch die drei Punkte aus Herolz durch den eingewechselten Joker Mario Brähler.
Von Anfang an stand Herolz vor etwa 250 Zuschauern hinten drin und ließ unsere Mannschaft anrennen. Man kann eigentlich nur von Angst sprechen, wenn die Heimmannschaft uns erst an der Mittellinie empfängt und eigentlich keine Initiative zeigt, um selber zu Chancen zu kommen. Nur einzelne Konter waren hin und wieder gefährlich und haben die Bachrainer Fans bis zum Schluss um den Sieg bangen lassen. Die erste Halbzeit war ereignisarm, die Mannschaften neutralisierten sich im Mittelfeld, wo es immer wieder zu Härten kam, die vom recht schwachen Schiedsrichter erst spät mit gelb geahndet wurden. So dauerte es bis zur 22. Minute, als Starke mit einem Freistoß eine Chance hatte, die aber vom Torwart abgewehrt werden konnte. Fast im Gegenstoß springt der Ball über den ansonsten sicheren Kleinod, die Chance wird aber vom Herolzer Spieler verstolpert. Insgesamt war die Bachrainer Abwehr sicher und wurde nur in Bedrängnis gebracht, wenn sie sich zu sehr nach vorne orientierte. Die letzte gute Chance vor der Halbzeit hatte Starke, als er einen Freistoß von Schaub ins kurze Eck köpfen wollte, aber am Torhüter scheiterte.
Die zweite Hälfte begann mit neuem Bachrainer Tatendrang, Tobias Gerigk hatte eine Kopfballchance, die aber der Torwart vereitelte (47.) In der 64. Minute konnte der Torwart einen Schuss von Schaub nur abprallen lassen, den Nachschuss setzte Katzer aber ans Außennetz. Etwas später flankte Narin auf Katzer, der im Strafraum Schaub in Position brachte, der aber am Tor vorbei schoss (70.). Kurz darauf kam Barthel für Narin und sorgte für neuen Schwung auf der linken Seite, häufig im Zusammenspiel mit dem fleißigen Marius Link, dessen Zweikämpfe aber leider oft in einer Gruppe von 2-3 gegnerischen Verteidigern endeten. Tiefes Durchatmen bei den zahlreichen mitgereisten Bachrainer Fans aber in der 76. Minute, als Petrakovic zu einem seiner besonders bei den eigenen Anhängern gefürchteten Ausflüge ansetzte, überspielt wurde und nur Daniel Kleinod den Rückstand auf der Linie verhindern konnte. Unsere Jungs machten weiter Druck, scheiterten aber immer wieder an der massiert im Zentrum stehenden Abwehr. In der 79. Minute kam Mario Brähler für Christian Katzer. Ein Freistoß in der 83. Minute von Starke konnte nicht effektiv abgewehrt werden, Brähler stand richtig und machte das erlösende Tor zum 0:1. Kurze Zeit später wurde noch Lachnit für Starke eingewechselt. Der Sieg wurde dann noch in den letzten Minuten über die Zeit gebracht.
Insgesamt ein Spiel, das uns noch häufiger erwarten wird, da sich unsere Gegner angesichts unserer torreichen Siege häufig hinten reinstellen und destruktiv spielen werden. Hierbei muss versucht werden, das gegnerische Bollwerk durch schnelle Doppelpässe oder Diagonalflanken auszuhebeln. Herolz war ein schwacher Gegner, der kein richtiges Aufbauspiel zustande brachte, viele Pässe landeten im Aus. Aber auch solche Gegner müssen besiegt werden, um an drei Punkte zu kommen. Am kommenden Wochenende erwarten wir dann in der Geisküppel-Arena den TV Neuhof aus dem unteren Tabellendrittel. (B.K.)

 
TSV Bachrain - FSG Vogelsberg 3:1 (1:1)

Sonntag, 14. Sept. 2008

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Mit einem Arbeitssieg eroberte Bachrain die nächsten drei Punkte.
Das Spiel am letzten Tag des Sportfestes war wie üblich an diesem Tag ein anstrengendes und kein brillantes Spiel. Der Beginn war eigentlich wie immer, als schon in der 12. Minute das 1:0 erzielt wurde, als Michael Schaub einen Eckball mit dem Kopf verwandelte. Doch in der Folge lief bei unserer Mannschaft nicht alles zusammen, so dass es relativ häufig zu leichten Ballverlusten im Mittelfeld kam. In der 26. Minute fiel dann auch noch das 1:1, als nach einem kurz ausgeführten Freistoß der Gegner nicht konsequent attackiert wurde und mit einem strammen Schuss ins lange Eck ausglich. Ab der 32. Minute spielte Vogelsberg nur noch mit zehn Mann, weil ein Spieler unseren Torwart angriff, als er schon den Ball sicher hatte, und dafür die rote Karte sah. Leider konnten unsere Jungs diesen Vorteil im gesamten Spiel nicht nutzen. Der Rest der ersten Halbzeit zeigte ein fahriges, häufig überhastetes Spiel unserer Mannschaft, die zu schnell den Weg in die Spitze suchte, was nur selten gelang.
Die zweite Halbzeit begann so wie die erste geendet hatte. Bachrain war überlegen, spielte aber in vielen Situationen zu unkonzentriert. Erst Alexander Gerigk erlöste die Fans mit einem volley genommenen Schuss, nachdem der Ball aus der Vogelsberger Abwehr nach einem Einwurf nicht weit genug weggebracht wurde (2:1, 55. Min.). Bachrain war in der Folge weiter drückend überlegen, zeigte aber nicht das gewohnte, Chancen erzwingende Kombinationsspiel. Yenal Narin erkämpfte sich den Ball in der gegnerischen Hälfte, spielte auf Link, der aus spitzem Winkel beim Torwart durch die Beine das 3:1 erzielte (69.). In der 75. Minute hätte Narin fast noch selbst einen Treffer erzielt, seine Hereingabe landete aber nur auf der Latte. Vogelsberg steckte nicht auf und konterte immer wieder, meist aber recht harmlos, aber in der 78. Minute hatte Bachrain Glück, dass das Tor zum 3:2 wegen Abseitsstellung nicht gegeben wurde. Es kamen noch Barthel für den glücklosen Tobias Gerigk, Mario Brähler für Wagner und Lachnit für Narin, die sich zwar allesamt gut einfügten, aber nicht mehr ausreichend Zeit hatten, um zählbare Impulse zu setzen. So blieb es beim erarbeiteten 3:1.
Wie so oft tun wir uns gegen spielschwache Mannschaften, die tief in der eigenen Abwehr stehen, schwerer als gegen spielstarke Mannschaften wie Bad Soden am vergangenen Freitag. Es wurde eher das Spiel über die Mitte gesucht, wo Starke, Sprycha, Link und Schaub einer massierten Abwehr gegenüber standen. Gegen stärkere Gegner muss das Spiel noch mehr in die Breite gezogen werden. Am kommenden Wochenende kommt es dann zu einem Auswärtsspiel beim SV Herolz, der zurzeit einen Mittelfeldplatz belegt. (B.K.).

 
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