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Sonntag, 10. Mai 2009 Hattenhof hielt heute bei herrlichem Fußballwetter von Anfang an dagegen, wodurch unsere Mannschaft kein richtiges Aufbauspiel zustande brachte. Trotzdem stand es schon nach 8 Minuten 1:0, weil bei einem Eckball Marius Link im Strafraum umgerissen wurde und den fälligen Strafstoß auch sicher verwandelte. In der 14. Minute hätte Alexander Gerigk fast auf 2:0 erhöht, aber der Torwart fischte den Ball noch aus dem unteren Eck. Danach folgte eine Phase, in der Hattenhof das Ruder übernahm und unsere Mannschaft nicht in der Lage war, das Aufbauspiel des Gegners effektiv zu stören. So kam Hattenhof zu zahlreichen Eckbällen, die aber nichts einbrachten. Nach einer halben Stunde nahm das Spiel an Härte zu. In der 31. Minute hielten die Bachrainer Fans den Atem an, als Marius Link im Laufduell ohne Ball zu Fall gebracht wurde, zum Glück aber nach Behandlung weiter spielen konnte. Bis zum Ende der ersten Halbzeit erhöhte Hattenhof den Druck, weil sie im Mittelfeld nicht sicher genug gestört werden konnten. So war es folgerichtig, dass kurz vor dem Halbzeitpfiff das 1:1 fiel, als ein Freistoß von der linken Außenlinie an Freund und Feind vorbei den Weg ins lange Eck des Bachrainer fand. Das aggressive, aber vor der Halbzeit in der Regel noch faire Spiel der Hattenhöfer nahm nach der Pause an Härte zu. Der schwache Schiedsrichter verstand es aber nicht, durch gezielt vergebene Karten die zunehmende Härte zu unterbinden. Mit zunehmender Spieldauer war immer weniger der Ball als ein Fuß eines Bachrainer Spieler Ziel der Attacken. Es bleibt auch unverständlich, dass ein Spieler wie Yildiz den Schiedsricher ungeahndet verbal attackieren kann ("Schiri, jettz pfeif doch mal richtig"), hier wäre ein Bachrainer Spieler mit Sicherheit vom Platz geflogen. Fast hätte Starke in der 49. Minute mit einem Volleyschuss den Führungstreffer markiert, der Schuss ging aber nur knapp vorbei. Die Hattenhöfer Härte wurde schließlich von Marius Link auf dem Platz beantwortet, indem er den Ball einem Querpass unhaltbar in das rechte obere Eck verwandelte (67.). Nur kurz später hätte Starke alles klar machen können, traf aber nur den Pfosten (75.). Hattenhof verlegte sich zunehmend auf körperliche Attacken, wobei auch unserer Torwart Petrakovic zu leiden hatte. Unsere Mannschaft hätte noch mehrfach erhöhen können (Katzer 77., Starke 84., Tobias Gerigk 86, Henkel in der Nachspielzeit), man durfte aber die Abwehr nicht vernachlässigen, weil Hattenhof immer wieder schnelle Vorstöße wagte. So war der Jubel groß, als nach vier Minuten Nachspielzeit der erlösende Pfiff ertönte und dann auch noch die Nachricht von der Niederlage Fliedens in Engelrod eintraf. Nun hat es die Mannschaft selbst in der Hand, den Aufstieg zu schaffen. Hier stehen aber erst einmal zwei Auswärtsspiele (Bad Soden II und Hosenfeld) an, in denen sich unsere Jungs steigern müssen. Nebenbei sei noch angemerkt, dass die Sportgerichtsverhandlung wegen des Hundebisses im Spiel gegen Pilgerzell glimpflich mit einer Geldstrafe ausging.(B.K.)
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